Estomihi | Gottesdienst vom 14. Februar 2021

Jesu Passion steht kurz bevor

Am Sonntag vor der Passionszeit bestimmen die Leidensankündigung Jesu und der Ruf in die Nachfolge das Thema. Beides ist eingebettet in das Hohelied der Liebe aus dem 1. Korintherbrief. Das Leiden Jesu ist ein Leiden aus Liebe. Estomihi – kommt von „Esto mihi in Deum protectorem, et in locum refugii, ut salvum me facias.“ und bedeutet


„Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!“ | – Psalm 31,3 (LUT 17)

Estomihi – mehr dazu auf www.kirchenjahr-evangelisch.de.

Der Gottesdienst vom 14. Februar 2021

Edwin beginnt mit Worten aus Lukas, 18,31 … seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden …

Christian (Vollheim) liest aus dem Psalm 31, 2-9 und das Evagelium des heutigen Sonntags aus dem Markusevagelium, 8. Kapitel, 31-38 und im Anschluss bekennt sich die Gemeinde zu Gott und spricht gemeinsam das Glaubensbekenntnis.

Die Predigt von Edwin bezieht sich heute auf die Worte aus Jesaja 58,1-10

Diese Worte sind so passend für die unmittelbar bevorstehende Passionszeit – hier ein Ausschnitt:

5 Denkt ihr, mir einen Gefallen zu tun, wenn ihr bloß auf Essen und Trinken verzichtet, den Kopf hängen lasst und euch in Trauergewändern in die Asche setzt? Nennt ihr so etwas ›Fasten‹? Ist das ein Tag, an dem ich, der HERR, Freude habe?
6 Nein – ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus: Löst die Fesseln der Menschen, die man zu Unrecht gefangen hält, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab!
7 Teilt euer Brot mit den Hungrigen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!
8 Dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne, und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt.

Jesaja 58,1-10 (HFA)

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