Wirklich alles neu?
Na klar ;-). Nein, das Neue ist in erster Linie eine neue Jugendleiterin die jetzt am Start ist, und mit neuem Personal kommen neue Ideen, andere Schwerpunkte etc. „Die Neue“ hat die Aufgabe die Jugendarbeit neu aufzubauen. Die Jugendarbeit besteht im Moment aus zwei Standbeinen, der Konfirmantenarbeit (die machen wir natürlich weiter) und einem Programm für Jugendliche Freitag Abends. Und dieser Freitagabend der ist jetzt neu.
Der Freitagabend ist für alle im Alter von 13-19 Jahren. Die Türen öffnen um 18:30 Uhr und ab 19:00 Uhr gibt es dann Programm. Wir starten zunächst mit ein paar Spielen zum warm werden und gehen in eine Lobpreiszeit in der wir Gott Lieder singen. Im Anschluss gibt es einen kurzer Input zu einem biblischen Thema, Fragen, die die Jugendlichen bewegen, halt über Gott und die Welt. Abgerundet wird der Abend mit Essen, Billard, Kicker, Uno und Gesprächen. Der Freitag ist ein Platz an dem sich Jugendliche wohl füllen sollen, sie angenommen werden wie sie sind und Jesus kennenlernen dürfen.
Wer ist denn „Die Neue“?

Ich (hier rechts im Bild) heiße Dorothee Kern, möchte aber, dass ihr mich Doro oder Dodo nennt. Jugendarbeit ist seit langem ein Hobby von mir. Wo sonst kann man sich verrückte Spiele und Hindernisparkours ausdenken? Darüberhinaus sind Jugendliche in einem besonderen Alter. Alles wird hinterfragt und vieles sortiert sich neu in diesen Jahren und da dabei sein zu dürfen und Hilfestellung zu geben, oder auch eine neue Perspektive mit zu geben ist sehr wertvoll.
Meine erste Erfahrung mit Jugendarbeit habe ich in Heilbronn gemacht, und es in der kurzen Zeit in der ich dort war, ich hab nur 2 Jahre dort gewohnt, lieben gelernt. Nach Heilbronn ging’s nach Karlsruhe. Hier war ich länger und durfte Jugendarbeit in so vielen verschiedenen Facetten kennenlernen und machen: Freitagabende, Wohnwochen, Camps, Alphakurs, Jugendgottesdienste und so weiter. Nach Karlsruhe kam Stuttgart und hier ein neue Lernkurve: Interkulturelle Jugendarbeit an einer internationalen Gemeinde. Danach ging’s nach Australien.
Australien war eine bewusste Entscheidung um aus meinem Hobby nun Beruf zu machen. Ich ging dorthin um meinen Master zu machen in Christian Studies, also einen Einstig in Theologie. Nach abgeschlossenem Master blieb ich zunächst in Australien, und begann mehr und mehr mit Kindern zu arbeiten. In den Ferien arbeitete ich für eine Organisation die Grundschulkindern technische Berufe und Coding beibringt. Dies machte mir mega Freude und weckte den Wunsch künftig auch Kinderarbeit zu machen. Doch die Jugendarbeit lies auch hier mich nicht los. Nach einer Pause und Fokussierung auf Kinderarbeit startete ich dann auch wieder durch und durfte australische Jugendarbeit kennenlernen.
Und nun bin ich in Bendorf, weil Gott hier was vor hat, mit mir und mit Bendorf.